Oö. Landes-Feuerwehrverband
  • KRAN Fahrzeug

    Hiab-Kran Typ 330

Aktuelle Einsätze in ef

Kran Fahrzeug

Der Lkw wurde am 2. Oktober 1998 vom Katastrophenhilfsdienst des Landes Oberösterreich zur FF Alkoven verlagert. Da die Einlassstellen für die Boote im zunehmenden Ausmaß verschlammt sind bzw. oft auch fehlen und die Arbeiten mit den Ölsperren (die FF Alkoven verfügt über 400 lfm inkl. Zubehör) nicht gerade leicht sind, wurde ein derartiges Fahrzeug notwendig.  

Der Kran ist auf einem Steyr / MAN - Lkw des Type 33S40 aufgebaut und über Funkfernsteuerung zu bedienen. Es handelt sich dabei um einen Hiab-Kran Typ 330 (= 33 Meter-Tonnen). Der Kran besitzt 7 hydraulische sowie drei weitere mechanische Ausschübe und ist ebenso mit einem Jip (zum Knicken) ausgerüstet. 5 hydraulische Ausschübe befinden sich am Hauptarm, zwei weitere am Jip. Direkt am Lastarm ist eine 1,5t Winde montiert, die beispielsweise für Schacht- oder Silobergungen eingesetzt werden kann. Zusätzlich ist am Heck eine 8-Tonnen-Rotzler-Einbauseilwinde vorhanden, die ebenfalls über eine Fernsteuerung bedienbar ist. Der Kran hat eine Reichweite von 24,9 Meter. Der Hubleistung beträgt im Nahbereich rund 12 Tonnen, bei 10 Meter Entfernung ca. 3,3 Tonnen und bei der maximalen Reichweite (24,9 Meter) noch 640 kg.

Vom Katastrophenhilfsdienst wurde der FF Alkoven im Juni 2002 auch ein Arbeits- bzw. Rettungskorb beigestellt. Die sicherheitstechnischen Voraussetzungen zum Transport von Personen sind vorhanden (entsprechende Sicherheitsventile, reduzierter Fahrbetrieb bei Personentransport...).

Löscharm für Brandbekämpfung

Von einigen Feuerwehrkameraden wurde im Herbst 2001 auch eine Vorrichtung geschaffen, die es ab sofort ermöglicht, den Kran nun auch für die Brandbekämpfung einzusetzen. Mit der neuen, am Lasthaken rasch zu montierenden Vorrichtung kann der lange, knickbare Kranarbeit auch als Wendestrahlrohr eingesetzt werden. Vorteilhaft ist dies auch, da kein Mann (wie bei der DL) direkt im Brandbereich notwendig ist. Durch den Jip ist auch ein breitfächriges Manövrieren des Wenderohres möglich. Klicken Sie hier, um den Aufbau des Löscharmes zu sehen!

Zubehör

Schaufel: Die zusätzliche Schaufel (Eigenanschaffung) wurde anfangs von einigen Kameraden in Frage gestellt. Inzwischen hat sie sich jedoch bewährt. Die Schaufel kam bereits bei mehreren Bränden von landwirtschaftlichen Objekten bei den Abräumarbeiten zum Einsatz.


Greifwerkzeug: Beispielsweise verbrannten Elemente eines Dachstuhles werden mit der Greifzange entfernt, um in weiterer Folge das leichtere Arbeiten mit der Schaufel zu ermöglichen. In diesem Fall werden auch die manuellen Ausschübe ausgefahren, um die Hydraulikschläuche vor der Hitzeeinwirkung zu schützen! Ebenso zum Einsatz kam der Greifer schon mehrfach bei Verklausungen (z.B. Innbachbrücke).