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Übung und Ausbildung Bezirke Veranstaltungen

Gefahrenstoff Workshop für Führungskräfte

Bezirk Eferding zur Übersicht

Da die Präsenz gefährlicher Stoffe auf Schiene, Straße und in Betrieben stetig zunimmt, veranstaltete das Bezirks-Feuerwehrkommando Eferding am 11. April einen Workshop für Führungskräfte aus dem Bezirk. Fachvorträge des Stützpunkts für Gefährliche Stoffe Wels und der Sonder-Einsatzgruppe Eferding vermittelten dabei aktuelles Wissen.

Der Workshop begann am Vormittag mit zwei Vorträgen zu den Themen „Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug (GSF): Einsatz und Einsatztaktik“ sowie „Dekontamination im Feuerwehreinsatz“. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere, welche Erstmaßnahmen die örtlichen Feuerwehren vor dem Eintreffen von Spezialeinheiten setzen können – denn gerade bei Schadstoffunfällen zählen die ersten Minuten. Die Themenbereiche umfassten das Erkennen und richtige Beurteilen der Lage, Absperr- und Sicherungsmaßnahmen sowie Menschenrettung und Personenschutz.

Am Nachmittag erhielten die Führungskräfte einen umfassenden Überblick über die im Einsatzfall verfügbaren Mittel. Das GSF Wels stellte seine Mess- und Spürgeräte sowie Ausrüstung zur Dekontamination, zum Pumpen und Auffangen vor. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die Ausrüstung direkt zu begutachten und sich mit den anwesenden Kameraden des GS-Stützpunkts auszutauschen. In einer zweiten Station wurden die Gefahrstoff-Ausrüstung des LAST Katastrophenschutz Eferding sowie des Atemschutzfahrzeugs Aschach präsentiert und die Vorgehensweise bei der Dekontamination von Vollschutz-Geräteträgern demonstriert.

Rund 45 Führungskräfte aus dem Bezirk nahmen am Workshop teil.

Ebenfalls vorgestellt wurde das neue WLF-K2 der FF Alkoven – ein Wechselladerfahrzeug mit schwerem Kran – da das Fahrzeug erst vor Kurzem ausgeliefert wurde. Von besonderem Interesse für die Teilnehmer waren dabei vor allem die erweiterten Einsatzmöglichkeiten im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug.

Aufbauend auf dem Workshop sind nun die Führungskräfte gefordert, die vermittelten Inhalte in den eigenen Feuerwehren weiterzugeben und im Übungsbetrieb zu festigen. Unter anderem ist für Mitte September bereits eine größere Alarmstufe 2 Übung geplant. Besonderer Dank gebührt den Organisatoren HBI d.F. Andreas Panholzer und OBI d.F. Patrick Weiringer sowie den Vortragenden HBI d.F. Jürgen Flotzinger vom Gefährliche Stoffe Stützpunkt Wels und HBI d.F. Markus Hammer mit der Sonder-Einsatzgruppe Gefahrenstoffe des Bezirks.