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├ťbung und Ausbildung

Gro├č├╝bung: PKW-Kollision mit Personenzug

Bezirk Eferding zur ├ťbersicht

Die Feuerwehr Finklham hielt gemeinsam mit dem Roten Kreuz eine Gro├č├╝bung in Breitenaich ab, an der insgesamt 190 Personen teilnahmen. ├ťbungsannahme war die Kollision eines Personenzugs mit drei Fahrzeugen, die Hauptaufgabe der Einsatzkr├Ąfte bestand in der Rettung und Versorgung der rund 35 Verletztendarsteller.

Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit (was vor allem der Pandemie geschuldet ist) war es am Samstag, den 7. Mai endlich so weit: um 16:30 Uhr wurden die Feuerwehren Finklham, Scharten, Steinholz, St. Marienkirchen, Buchkirchen und Wallern zu dem simulierten Zugunfall gerufen. Die prim├Ąre Aufgabe der Feuerwehren war es, die PKWs zu sichern und die eingeklemmten Fahrzeuginsassen zu befreien.

Im Mittelpunkt stand dabei die Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Rettungssanit├Ątern, die die Verletzungen der rund 35 Unfallopfer beurteilen mussten und somit die Priorit├Ąt und Art der Rettungsma├čnahmen vorgaben. F├╝r 24 der teilnehmenden Sanit├Ąter bildete die ├ťbung gleichzeitig den Abschluss der F├╝hrungskr├Ąfteausbildung des Roten Kreuzes.

Ebenfalls an der ├ťbung beteiligt war die im Bezirk Eferding neu eingef├╝hrte Einsatz- und F├╝hrungs-Unterst├╝tzungs-Einheit (EFU-Einheit). Ihre Aufgabe ist es, die Einsatzleitung vor Ort zu unterst├╝tzen, etwa bei der Lagef├╝hrung oder Einsatzdokumentation. Seitens der ├ľBB bzw. Stern & Hafferl nahmen auch einige Personen an der ├ťbung teil, die neben der Regelung des Bahnbetriebs auf die Einhaltung der Sicherheitsma├čnahmen im Gleisbereich achteten.

Bevor die letzten simulierten Unfallopfer befreit werden konnten, musste die ├ťbung wegen eines realen Einsatzes unterbrochen werden: in Herrnholz im Gemeindegebiet Scharten kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdiensts r├╝ckten unverz├╝glich ab, die ├ťbung wurde von den verbleibenden Einsatzkr├Ąften nach Kl├Ąrung der Lage zu Ende gef├╝hrt.